21 Mai 2007

Tagged by Ute

Tja, da hats mich wohl mal wieder erwischt. Diesmal kam die Ehre von
Ute, die gern wissen wollte, wie es bei einer Quilterin im Zimmer aussieht. So.......



Aber manchmal sieht es noch schlimmer aus. Also das ist wirklich die harmlose Variante, das hat auch mein Mann gleich kommentiert, ob ich es denn nicht orginalgetreu weiter geben will. Na vielleicht bei nächster Gelegenheit.
Das schlimme an der ganzen Sache ist eigentlich nur, dass ich nach so vielen Jahren noch immer die Worte meiner Mutter in den Ohren habe, ich solle endlich mal aufräumen, hier sähe es ja aus, wie bei Hempels unter`m Sofa.
Ich fand es als Kind, wie jedes andere wohl auch, einfach nur lästig, aufzuräumen. Da meine Eltern geschieden sind, habe ich mich bei meinem Vater immer viel wohler gefühlt, denn da war immer was zu entdecken. Er hat als Kunsthandwerker viel mit Holz und Metall gearbeitet und bei ihm war immer Chaos. Ich weiß noch, wie wohl ich mich gefühlt habe, wenn ich stundenlang zwischen Sägespäne mit den Klötzchen spielen konnte.
Jahre lang habe ich versucht nach den Maximen meiner Mutter Ordnung zu schaffen und hab das nie wirklich hinbekommen. Inzwischen stehe ich zu meinem Chaos. Seit einiger Zeit sehe ich auch durchaus einen Zusammenhang zwischen Kreativität und Chaos. Jede Ordnung bremst mich gewaltig beim Ideen finden. Klar ist es lästig, ewig suchen zu müssen, wenn man Kleinigkeiten sucht aber bisher habe ich auch das immer geschafft. Picasso meinte mal, Kunst wäre eine Art Aufruhr. Was bei mir wohl intuitiv die gegen die künstliche Ordnung meiner Mutter war.
Und außerdem fand ich das:

Woraus hat Gott die Welt erschaffen?
Aus dem Chaos. Chaos war Inspiration für Gott.
Und warum sollen wir als Kinder Gottes
nicht aus dem Chaos schöpfen?
(Giancarlo del Monaco)

So und hiermit gebe ich den Löffel weiter und zwar an Barbara.
Bin ja mal gespannt, wie es bei ihr aussieht. Sie ist zum einen eine andere Generation als ich und zum anderen sind ihre Stickereien so wunderschön und akorat, dass ich immer sehr begeistert bin. Außerdem habe ich das seltene Glück, eine Buch mit ihr und noch zwei anderen Mädels zusammen machen zu können.

20 Mai 2007

Little Things

Bei uns war es heute heißer als in manchem Sommer, 33°. Und da meine Balkonblumen unbedingt in die Erde mußten, war das heute das einzige was ich getan habe.




Ein kleines Teilchen habe ich dann aber doch noch beendet. Es ist ein Holzklötzchen mit einer alten Buchseite, die ich mit Walnutink und Kaffee verfärbt habe.