11 Februar 2007

Knopf & Knopf

Heute hatten ein paar Freundinnen und ich einen Tagesausflug zum "Internationalen Museum der Knöpfe" gemacht, das sich im oberschwäbischen Warthausen befindet. Wahrscheinlich weiß kaum jemand, wo Warthausen ist, noch, dass es dort dieses Museum gibt.
Also, Warthausen liegt auf der Fahrt von Ravensburg nach Ulm so ca. 3km hinter Biberach.
Als erstes betritt man den Zeittunnel, wo man sehr eindrucksvoll die Geschichte der Knöpfe nachlesen und bestaunen kann. Von den ersten Knöpfen aus Gräberfunden der Jungsteinzeit, über die üppige Barockzeit bis hin zu der Vielfalt der Gegenwart, hergestellt aus kostbaren Materialien wie zum Beispiel aus reinen Diamanten kann man hier Knöpfe in Hülle und Fülle besichtigen.

Und wer sagt denn, dass Knöpfe immer nur etwas schließen oder öffnen müssen. Es gibt eindrucksvolle Designerstücke die auch den Hals schmücken können.


Und das ist doch ein Traum für alle Collagenliebhaber. Da ist jeder Knopf ein eigenes Schmuckstück.

Durch die multimediale Präsentation werden einem viele Informationen eindrucksvoll vermittelt. Man kann auch auf dem Gang durch das Museum einige Knöpfe drücken und viel über die historische und neuzeitliche Herstellung von Knöpfen erfahren. Eine Vielzahl an Materialien und Stilen der Knopfherstellung, es zeigt eine Knopfwerkstatt in der Glasknöpfe hergestellt wurden und gegenüber eine kann man eine neuzeitliche Knopfmaschine bestaunen.

In unzähligen Schaukästen sind Knöpfe aus aller Welt und allen Epochen ausgestellt.

Und auch etwas außergewöhnliche Gestaltungsmöglichkeiten findet man in den Ausstellungsräumen. Wer also die Gelegenheit hat, sollte sich das Museum nicht entgehen lassen. Auch für Kinder ist es durchaus interessant, es gibt eine originelle Knopfmeßlatte und kleine Filmchen wie zum Beispiel von Jim Knopf.


Und wer noch immer nicht genug von den Knöpfen hat, kann sich im Knopfshop aus einer riesigen Vielfalt günstig eindecken. Gegenüber des Museums gibt es dann noch ein Erlebnisrestaurant mit fabelhafter Küche, leckeren Kuchen und freundlichem Personal, die Knopfketten am Hals tragen und die Herren Knopfkrawatten.

Und diese Schätzchen habe ich mir mitgebracht. Vielleicht findet die eine oder andere einen davon auf einer Tauschkarte wieder.

Kommentare:

Melanie hat gesagt…

Danke schön für den Bericht, das Museum werd ich mir auch jeden Fall auch mal anschauen :)
Grüßle, Melanie

Waltraud hat gesagt…

Hallo Peggy,
Warthausen liegt an meinem Weg an den Bodensee, das werde ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.
Haben die bestimte Öffnungszeiten?
LG
Waltraud

Ledernadel hat gesagt…

Hallo Peggy, danke für Deinen interessanten Bericht über das Knopfmuseum. Ich war schon interessiert, als Du von Deinem Plan schriebst.
Nein, der Knopf ist nicht nur zum Knöpfen da. Z. B. war meine Mutter eine verheiratete Knopf. Und da ich eine Zeit lang ihren Namen trug, war ich als junges Mädchen überall das "Knöpfchen", was mich damals schrecklich ärgerte. Außerdem habe ich das Schneiderhandwerk erlernt. So habe ich eine besondere Beziehung zu den Knöpfen.
Liebe Grüße von Barbara

Quilterin hat gesagt…

Der Bericht ist toll! Das Knopfmuseum steht auch auf meinem Plan und ich werde sicher auch bald mal hin. Deine Beute ist ja klasse. Ganz verschossen habe ich mich in die Blütenknöpfe, ganz rechts. Die sind aus Holz, oder?

Beate hat gesagt…

Danke für die tollen Bilder, sehr inspirierend

Birgit Friese hat gesagt…

Danke für deinen tollen Bericht und die ebenfalls tollen Bilder. Da werden Begehrlichkeiten geweckt. Vielleicht führt mein Weg mich mal hin.